# Voiceover-Skripte

## Short 1: Der Einstieg

Eine Ministerin, ein Ex-Energievorstand und ein Klimaziel, das plötzlich flexibel werden soll.

Katherina Reiche ist seit Mai 2025 Bundeswirtschaftsministerin. Vorher war sie Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG.

Im März 2026 sprach sie laut Medienberichten in Houston über mehr Flexibilität beim EU-Ziel 2050.

Dieses Ziel ist aber rechtlich verbindlich. Deshalb braucht es eine klare Antwort:

Steht die Ministerin zu diesem Ziel, oder wird es politisch aufgeweicht?

## Short 2: Die Drehtür

Manchmal muss man keine Verschwörung suchen. Eine Drehtür reicht.

Reiche war bis 2025 Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG.

Seit 2025 führt sie das Wirtschaftsministerium, das Energiepolitik und Energiemärkte prägt.

Das ist nicht automatisch illegal. Aber es verlangt besondere Transparenz.

Offenlegung der Lobbykontakte. Das ist die Forderung.

## Short 3: Das Gutachten

Ein Gutachten ist keine Knetmasse.

Greenpeace wirft dem Wirtschaftsministerium mindestens 28 inhaltliche Änderungen an einem Monitoringbericht vor.

Es geht um Formulierungen, Grafiken und politische Lesarten.

Das Ministerium muss erklären: von wem, warum und mit welcher fachlichen Grundlage?

Alle Fassungen offenlegen. Dann kann jeder die Vorwürfe prüfen.

## Short 4: 2050

2050 ist kein Vorschlag. Es ist EU-Recht.

Laut Medienberichten sprach Reiche in Houston über eine mögliche 5-10-Prozent-Lücke.

Das EU-Klimagesetz setzt Klimaneutralität bis 2050 verbindlich fest.

Also muss die Ministerin erklären, was politisch noch gilt.

Frag dein MdB. Und teile den Faktenhub.

