﻿# Korrekturpolitik

Diese Kampagne soll angreifbar in der Meinung, aber belastbar in den Fakten sein. Fehler werden nicht versteckt.

## Grundsatz

Wenn eine Tatsachenbehauptung falsch, missverständlich oder nicht ausreichend belegt ist, wird sie korrigiert. Die Korrektur nennt:

- die betroffene Aussage
- die alte Formulierung
- die neue Formulierung
- den Grund der Korrektur
- das Datum

## Korrekturlog

| Datum | Stelle | Alte Aussage | Neue Aussage | Grund |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 2026-05-01 | Erstfassung | - | - | Erstellt |

## Quellenhierarchie

1. Primärquellen: Gesetzestexte, Ministeriumsseiten, offizielle Lebensläufe, Originaldokumente.
2. Dokumentierte Sekundärquellen: Medienberichte mit klarer Quellenlage.
3. Interessengetriebene Quellen: Greenpeace, LobbyControl, Branchenverbände, Unternehmensseiten. Diese werden als solche gekennzeichnet.
4. Social-Media-Posts: nur als Hinweis, nicht als alleiniger Beleg für harte Fakten.

## Umgang mit Greenpeace-Quellen

Greenpeace ist eine Akteursquelle. Aussagen aus dem Dossier werden deshalb so formuliert:

- "Greenpeace wirft vor ..."
- "Greenpeace schreibt ..."
- "Laut Greenpeace-Dossier ..."

Nicht so:

- "Das Ministerium fälschte ..."
- "Reiche liess manipulieren ..."
- "Bewiesen ist ..."

## Umgang mit Medienberichten

Wenn das Originalzitat nicht direkt vorliegt, wird die berichtende Quelle genannt:

"Laut Medienberichten über Politico sagte Reiche ..."

So bleibt klar, welche Ebene belegt ist: die berichtete Aussage, nicht zwingend ein selbst eingesehenes Originaltranskript.



